NaturFreunde Fotoblog

  • Die grüne Oase an der Alten Donau

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    Im Juni 1928 wurde in Wien ein Bootshaus der NaturFreunde eröffnet, das sich über die Jahrzehnte zu einer Begegnungsstätte für Familien und Naturliebhaber entwickelte.

    Heute bewirbt sich das Sport- und Freizeitzentrum Alte Donau der NaturFreunde Wien als "grüne Oase" für den "Urlaub zwischendurch" – und das darf man durchaus wörtlich nehmen. Nur sieben U-Bahn-Stationen sind es vom überfüllten Stephansdom in den 9.000 Quadratmeter großen Naturgarten mit 90 großen Bäumen, zudem gibt es einen Beachvolleyballplatz, eine zehn Meter lange Kletterwand, einen großen Spielplatz, eine Grillecke sowie eine Kantine.

    Die meisten Besucher aber kommen wohl wegen der eigenen Badestelle mit Kinderrutsche und Schwimmfloß, von der man das nur wenige Meter gegenüber liegende Gänsehäufelbad beobachten kann. Und natürlich baden: Aufgrund eines kommunalen Mähmanagements der Unterwasserpflanzen ist die Wasserqualität seit Jahren ausgezeichnet.

  • Liebe Kinder: bitte nicht nachmachen ...

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    So mancher bekommt mittlerweile wieder ein mulmiges Gefühl bei Fackelzügen und Sonnenwendfeiern. Doch die wurden nicht von den Nazis erfunden. Im Jahr 1920 etwa kamen bei einer Sonnenwendfeier Berliner NaturFreunde 4.500 Menschen zusammen.

    Und immer noch feiern viele Ortsgruppen um den Johannistag am 24. Juni große Feuerfeste mit befreundeten Organisationen der Arbeiterbewegung – wie hier die NaturFreunde Langenau an ihrem Naturfreundehaus: mit Livemusik, Fackelzug und Reden am riesigen Feuer. Den Flyer zum Feuer gibt es hier.

  • Mit Geflüchteten den Horizont erweitern

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    "Für uns ist es selbstverständlich, zu unseren Wanderungen geflüchtete Menschen einzuladen. Wir wollen die Kontakte pflegen, Hilfe und Freundschaft anbieten und ihnen ihre neue Heimat zeigen. Manchmal nehmen nur Wenige teil, ein anderes Mal sind wir dreißig Personen.

    Dies ist erstaunlich, denn weder in Eritrea noch in Gambia, im Irak, im Iran oder in Afghanistan ist das Wandern üblich, weder Jesiden noch Palästinenser wandern in ihrer Heimat."

    Heidi Glatt
    NaturFreunde Freiburg

  • Tschüß Kohle ist keine Fantasie

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    Tschüss Kohle ist keine Fantasie. Die Aktivisten der Hamburger Initiative, an der auch die NaturFreunde Hamburg mitwirken, werben seit dem 21. Februar auf der Straße um Unterschriften für ein Volksbegehren, damit auch in der Hansestadt der Abschied von Kohle wirklich wird.

    Um in Hamburg den Kohle-Ausstieg zu sichern, will das Bündnis das Hamburger Klimaschutzgesetz ändern. Für das entsprechende Volksbegehren werden zuerst 10.000 gültige Unterschriften und in einem zweiten Schritt dann 65.000 Unterschriften gebraucht. Merke: Der Einsatz für Klimagerechtigkeit ist Handarbeit.

  • Schaurig-schönes Himmelmoor

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    Das 10.000 Jahre alte Himmelmoor bei Quickborn ist mit rund 600 Hektar das größte Hochmoor in Schleswig-Holstein. Ein von den NaturFreunden Pinneberg angelegter Moorlehrpfad vermittelt Besuchern Wissen über die Entwicklung des Moores, die Geologie, die dort lebenden Pflanzen und Tiere sowie den Einfluss des Menschen. Je nach Wetterlage kommt eventuell noch der Kitzel eines schaurig-schönen Spaziergangs dazu.

  • Fahrt der NaturFreunde Nürnberg nach Paris zur Kolonialausstellung im September 1931

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    Fahrten gehörten schon immer zu den Aktivitäten der NaturFreunde. So auch im Herbst 1931, als sich eine Gruppe Nürnberger NaturFreunde aufmachte und über das Elsass zur Kolonialausstellung nach Paris fuhr. Das Nürnberger Reiseunternehmen Schielein Reisen hat jetzt in seinem Archiv eine Fotostrecke über die Reise gefunden und uns zur Veröffentlichung überlassen. Vielen Dank!

    Hier alle Fotos anschauen.

  • Das Beste überhaupt: die Aussicht!

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    Mit der wurden die Kletterer der NaturFreunde München Bergsport belohnt, als sie im Juli 2017 den Klettersteig Tajakante gegangen sind. Die Herausforderung: 580 Höhenmeter im Klettersteig, Schwierigkeitsbewertung D/E, mehr als 800 Höhenmeter Zustieg, Ausstieg am Gipfel auf 2.450 m plus langer Abstieg.

    Aber die Anstrengung lohnt sich. "Der Blick über Seebensee und Drachensee sowie die umgebenden Berggruppen ringsherum – einfach phänomenal! … außer dem Zugspitzgipfel – zugebaut bis zum Gehtnichtmehr ist er eher ein Mahnmal für überzogenen Tourismus. Der Rest ist Weit- und Fernblick vom Feinsten," schwärmt Christian Köhler von den NaturFreunden München Brünnstein.

  • Soli-Welle der NaturFreunde Loisachtal

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    Die NaturFreunde Loisachtal​ können leider nicht dabei sein, wenn sich am 2. Juli viele NaturFreunde und andere Vertreter der Vernunft in Hamburg zur G20 Protestwelle mit Bannermeer, Bootsdemo und Protestmarsch​ treffen. Deshalb zeigen sie uns ihre Solidarität mit diesem Bild.

    NaturFreunde und Freunde der NaturFreunde, die an der Demo teilnehmen, treffen sich um 11:30 Uhr an der Ecke Ballindamm/Alstertor – oder später am NaturFreunde-Wagen um für gerechten Welthandel und Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und Demokratie zu kämpfen, bevor Hamburg anlässlich des G20-Gipfels zur Hochsicherheitszone wird. Bringt Fahnen mit!

  • Eine Protestwelle wird kommen

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    Am 2. Juli werden in Hamburg Zehntausende Menschen mit einer sogenannten „G20 Protestwelle“ friedlich gegen die neoliberale Politik der 20 wichtigsten Industrie- und Schwellenländer der Welt demonstrieren, kurz: gegen die G20.

    Mit einer Bootsdemo, einem Protestmarsch und einem Bannermeer wollen wir NaturFreunde mit vielen anderen Vertretern der Vernunft für gerechten Welthandel und Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und Demokratie kämpfen, bevor Hamburg anlässlich des G20-Gipfels zur Hochsicherheitszone wird.

    Zwar ist die internationale Kooperation in Zeiten des zunehmenden Nationalismus dringend nötig, doch die bisherige Politik der G20 liefert keine Lösungen für globale Probleme wie Hungersnöte, Ungleichheit und die Erderwärmung.

    Kommt zahlreich am 2. Juli nach Hamburg und bringt Fahnen mit. NaturFreunde und Freunde der NaturFreunde treffen sich um 11:30 Uhr an der Ecke Ballindamm/Alstertor – oder später am NaturFreunde-Wagen.

    Die NaturFreunde Deutschlands haben die „G20 Protestwelle“ für das Demobündnis angemeldet.

  • KidsPower im Bullerbachtal

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    Die NaturFreunde in Barsinghausen westlich von Hannover werden jedes Jahr zahlreicher. Mittlerweile hat die Ortsgruppe mehr als 400 Mitglieder bei einem Altersdurchschnitt von etwa 30 Jahren und ist die größte in Niedersachsen.

    Das hat Gründe. Zum Beispiel gibt es seit vielen Jahren das NaturFreunde-Angebot „KidsPower“, bei dem sich kleine Kinder mit ihren Eltern in der Turnhalle bewegen können. Mittlerweile nutzen die KidsPower-Eltern auch immer stärker die Möglichkeiten des vereinseigenen Naturfreundehauses (E 13) im sogenannten Bullerbachtal, einem der schönsten Täler des Deister. Das Haus ist von Wald umgeben, verkehrsfrei und bietet viel Platz für Familien, Schulklassen und Kindergruppen.

    Der Vorstand setzt auf junge, engagierte Menschen
    Der Ortsgruppenvorstand unterstützt die Familienarbeit sehr stark und versucht grundsätzlich auf die Bedürfnisse junger, engagierter Menschen einzugehen. Dafür hat er seine Arbeitsweisen verändert. Zum Beispiel sind die Vorstandssitzungen offen für alle Mitglieder. Entscheidungen werden gemeinsam getroffen, ob nun mit oder ohne Mandat. Denn der Vorstand will Beteiligung.

    In immer mehr NaturFreunde-Ortsgruppen in Deutschland ändert sich gerade  das Vereinsleben und wird bedarfsorientierter, fokussierter und moderner. Das liegt an der Kampagne „NaturFreunde bewegen“, die die NaturFreunde fit für die Zukunft machen will. Was zum Beispiel schon alles in Barsinghausen geschehen ist, erfährst du hier.

  • Morgensonne an der Prievlusa-Scharte

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    Für manche ist es die schönste Himmelsleiter der Alpen, auf jeden Fall eine schwierige Hochtour mit abwechslungsreichen Eis- und Firnpassagen: die Überschreitung des Piz Bernina (4.049 m) über den Biancograt.

    Wer wie hier Günther Leicht, Bundesausbildungsleiter Bergsport der NaturFreunde, die 3.430 Meter hohe „gefährliche Scharte“ Fuorcla Prievlusa erreicht, hat bei Morgensonne einen fantastischen Blick auf die Palü-Kette und – tief unten – den Tschiervagletscher, im Schatten noch. Gleich beginnt eine stundenlange Kletterei, die eine Menge Können, Konzentration und Kondition erfordert. Hier aber, hier kann man die Gedanken noch mal schweifen lassen.

    Wie haben sich in den letzten Jahren die Bedürfnisse der Mitglieder, wie die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen verändert? Wie soll sich die Bergsportausbildung weiter entwickeln, wie können die Potenziale der NaturFreunde besser zum Einsatz gebracht werden?

    Die Bundesfachgruppe Bergsport arbeitet zum Beispiel an einem neuen Kletterschein, der auch das Bouldern abbildet. Es gibt mehr Ausbildungsangebote im Sportklettern, weil die Lehrgänge immer so schnell ausgebucht sind. Das neue Sportprogramm enthält erstmals Tourentermine und Reiseangebote für diejenigen, die (noch) nicht an einer Ausbildung interessiert sind. Und das Bundeslehrteam Bergsport versucht, jungen Sportlern schon früh Verantwortung zu übertragen.

    Überall im Verband werden gerade ähnliche Fragen gestellt. Wie sind wir aufgestellt, treffen unsere Angebote noch die Bedürfnisse, wie müssen wir uns verändern? Das liegt an der Kampagne „NaturFreunde bewegen“, die unserern Verband fit für die Zukunft machen will. Da kann sich jeder einbringen, eigentlich fehlst nur noch du.

  • TTIP (gut gelaunt) wegkicken

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    Am 17. September 2016 wird in sieben verschiedenen Städten gegen die demokratiegefährdenden Freihandelsabkommen CETA und TTIP demonstriert. Erwartet werden mehr als 250.000 Menschen – natürlich auch diese beiden gut gelaunten Herren mit dem NaturFreunde-Kampagnenmotiv "TTIP wegkicken".

    Die NaturFreunde gehören zum Trägerkreis auf Bundesebene, stellen die Räumlichkeiten für das Büro des hauptamtlichen Demo-Teams, haben die Patenschaft für die Demo in Berlin übernommen und diese auch angemeldet.

    Alle Informationen über das NaturFreunde-Engagement gegen TTIP findest du auf www.naturfreunde.de/TTIP.

  • Nie wieder Krieg!

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    Elf NaturFreunde aus Wuppertal und Umgebung haben eine Rad-Friedensfahrt im Gedenken des Krieges vor 100 Jahren unternommen und in Verdun einen Kranz niedergelegt.

    "Frankreich und Deutschland: Heute sind wir in Freundschaft verbunden, aber das fiel nicht vom Himmel", sagt Wolfgang Weil, Vorsitzender der Ortsgruppe. "Vor der zentralen Gedenkstätte in Verdun dokumentierten wir, dass wir NaturFreunde weiterhin für Frieden und Völkerverständigung eintreten. Bei den freundlichen Menschen an der Maas und den genussvollen Fahrten in herrlichen Landschaften haben wir erlebt, was Frieden bedeutet."

  • In 2,5 Jahren um die Welt

    Das sind die Viernheimer NaturFreunde Steffi (27) und Andi (26) am Fuß des 1.611 Meter hohen Vršič-Passes im slowenischen Triglav-Nationalpark. Nach Ausbildung und Studium haben die beiden am 2. April einen Weltumrundungsversuch mit dem Fahrrad begonnen, für den 2,5 Jahre eingeplant sind.

    „Das Fahrrad ermöglicht uns einen sanften Übergang zwischen den Kulturen und Landschaften und ist perfekt, um mit den Menschen in Kontakt zu kommen.“

    Am 18. Mai waren sie schon in Istanbul – nach 3.318 gefahrenen Kilometern und vier Pannen. Die geplante Route wird sie weiter führen über Iran, China und Südostasien bis auf die Panamericana von Alaska bis Feuerland.

    Karten, interessante Berichte, Fotos und Videos im Weltreiseblog www.ride-worldwide.com

  • Auf der Suche nach dem Polarlicht

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    Dem Regensburger NaturFreunde-Fotografen Roman Dotzer ist gelungen, wovon viele nur träumen: flüchtige Polarlichter mit dem Fotoapparat einzufangen. Auf einem Postschiff reiste er entlang der norwegischen Küste von Bergen nach Kirkenes.

    In vielen Ortsgruppen der NaturFreunde gibt es aktive Fotogruppen. Mehr dazu erfahrt ihr im Foto-Portal der NaturFreunde Deutschlands.

  • Vom Winter überrascht

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    Bielefelder Kanusportler wurden an der österreichischen Salza vom Winter überrascht. Trotzdem paddelten die NaturFreunde, dank Kälteschutzkleidung und einer sehr guten Ausbildung.

    Alle Möglichkeiten einer Trainerausbildungen im Kanusportbereich findest du hier.

  • Eisige Zeiten

    NaturFreunde Fotowettbewerb 2015
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    Grandiose Ein- und Ausblicke erwartete die Teilnehmer dieser Skihochtour in den Ötztaler Alpen. Mit diesem Foto hat Klaus Reuster von den NaturFreunden Schorndorf den ersten Preis in unserem Verlagsfotowettbewerb gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! Alle Siegerfotos könnt ihr hier anschauen.

  • Himmelsstürmer

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    Sonne, blauer Himmer und schneebedeckte Berge – hoch hinaus wollen die beiden Bergsteiger. Spektakulär, wie sie an der Felswand Richtung Gipfel klettern. Mit diesem Sportfoto hat Willibald Wildfeuer von den NaturFreunden Cham den zweiten Platz in unserem Verlagsfotowettbewerb gewonnen. Herzlichen Glückwunsch! Alle Siegerfotos könnt ihr hier anschauen.

  • Stay on line

    Sieht nicht gut aus für den jungen Mann. Denn wie will er aus dieser Position wieder sicher auf dem schmalen Band landen, das da zwischen zwei Bäumen gespannt ist?

    Vielleicht guckst du dir mal das Video vom zweiten Slacklinefestival NRW an, organisiert von der Naturfreundejugend NRW auf dem Gelände des Naturfreundehauses Ebberg in Schwerte. Da gab es Longlines bis 100 Meter, High- und Treelines, jede Menege Slacklines für Anfänger, Slackline-Workshops für alle Altersgruppen, Acro-Yoga, Zelten, entspannte Abende am Lagerfeuer, NOism an den Decks  – und ja, eben auch ein Tricklinecontest. Hier findest du das Video.

  • Flüchtlingspolitik ändern - jetzt!

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    Während rechtspopulistische und -radikale Rattenfänger überall in Europa versuchen, politisches Kapital aus den aktuellen Flüchtlingswellen zu ziehen, versuchen sich immer mehr Bürger an einer neuen Willkommenkultur und organisieren Deutschkurse, Hausaufgabenhilfen und gemeinsame Kochabende. 

    Doch die Politik schottet Europa weiter ab und tut wenig für die Integration der bereits hier angekommenen Flüchtlinge. Deshalb haben sich die Delegierten der 10. Bundeskonferenz der Naturfreundejugend Deutschlands klar für eine solidarische Flüchtlingspolitik positioniert.